Eine Auswahl an Highlights seit dem Startschuss der 29++ Klimschutzbildung im Februar 2017

  • „Act for Future“ - Projektbörse für Klimaschutzbildung

  • „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz - Neue Methoden der Klimabildung“

     

„Act for Future“ - Projektbörse für Klimaschutzbildung

Nur wer was macht, kann was bewegen. Doch manchmal fehlen die Ideen. Bei der Projektbörse „Act for Future“ der 29++ Klima. Energie. Initiative. des Landkreises München in Zusammenarbeit mit dem Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, einer Einrichtung des Kreisjugendring München-Land, wurden am 25. Oktober im Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching Aktionen vorgestellt, um ein neues Bewusstsein für den Klimaschutz zu wecken.

„Das diesjährige Motto hat die Energie aufgegriffen, die durch die ‚Fridays for Future‘ bei den Kindern und Jugendlichen, in den Schulen und der Gesellschaft spürbar ist“, erklärte Christina Müller vom Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck: „Die Projektbörse fand dieses Jahr zum dritten Mal statt, jeweils im Wechsel zwischen dem Landkreis und der Stadt München. Davon zum zweiten Mal im Landkreis München als Veranstaltung der 29++ Klimaschutzbildung.“

Foto: Christian Willner

Die Projektbörse ist eine Austauschplattform für Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene, die an Klimaschutzbildung interessiert oder selbst schon aktiv sind. Rund 1500 Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich über neue Ideen für die eigene Einrichtung zu informieren und sich Input zu holen, wie Klimaschutz einfach gelebt und vermittelt werden kann. „Das Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching engagiert sich hier nicht nur mit Workshops und Mitmachangeboten, sondern stellt auch seine Räumlichkeiten und eine großartige Infrastruktur zur Verfügung“, bedankte sich die verantwortliche Bildungsreferentin und „wir freuen uns besonders, dass Landrat Christoph Göbel die Projektbörse eröffnet hat. Damit unterstreicht der Landkreis, der auch die 29++ Klimaschutzbildung ins Leben gerufen hat und fördert, wie wichtig Klimaschutz und Bildung sind.“

Das war geboten...

  • Marktplatz mit Mitmachangeboten

    Marktplatz mit Mitmachangeboten

    Umweltinstitut München e.V.

    Thema: Zukunft auf dem Teller - gesunde Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft

    Münchner Umwelt-Zentrum e.V.

    Thema: Plastik, mehr Fluch als Segen. Viele einfach Ideen, Deinen Plastikkonsum zu erkennen und zu reduzieren. Wir spielen Memory und filtern Kosmetika.

    Gymnasium Ottobrunn

    Thema: Eine Öko-AG stellt sich vor

    Ökoprojekt MobilSpiel e.V.

    Thema: Buen Vivir - Regenwald und Klimaschutz: Ideen für ein gutes Leben

    Mittelschule Geretsried

    Thema: Umweltcoaches stellen sich vor

    Jugendsiedlung Hochland, Umweltstation Königsdorf

    Thema: Aktiv für unsere Umwelt - Umweltbildung

    Landesbund für Vogelschutz in Bayern, Kreisgruppe München

    Thema: Bildung für nachhaltige Entwicklung: Artenvielfalt in der Schule entdecken

    29++ Klimabildung, Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, Kreisjugendring München-Land

    Thema: Klimabus für den Landkreis München

    Ernst-Mach-Gymnasium

    Thema: Schulimkerei

    Gymnasium Neubiberg

    Thema: Umwelt Arbeitskreis stellt sich vor

    Landratsamt München, Sachgebiet Gesundheitsförderung und Prävention und Sachgebiet Energie und Klimaschutz

    Thema: 29++ Klima. Energie. Initiative.

    Landratsamt München und Landratsamt Dachau

    Thema: MINT-Region Münchner Umland

    Gemeinde Unterhaching

    Thema: Klimaschutz in der Gemeinde Unterhaching

    Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., Landesgeschäftsstelle

    Thema: Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule

    Green City e.V.

    Thema: Meine Zukunft - meine Entscheidung. Nachhaltigkeit bei Green City e.V.

    Feodor-Lynen-Gymnasium, Planegg

    Thema: Schutz für einheimische Insekten - ein Projekt aus dem Schulgarten

    Lise-Meitner-Gymnasium, Unterhaching

    Thema: Die Umweltgruppe stellt sich vor

    Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium, Pullach

    Thema: Präsentation des Radlkinoprojekts und des P-Seminar-Projekts

    Engergieautarker, mobiler Zirkuswagen mit geplantem Öko-Café"

    Grundschule an der Friedenstraße, Ottobrunn

    Thema: Präsentation von Umweltschutzaktionen der vergangenen Jahre

    Ackerdemia e.V.

    Thema: Die GemüseAckerdemie stellt sich vor

    Klimabildung der Energieagentur Ebersberg-München

    Thema: Mitmachangebote und Infos

  • Workshops im Überblick

    Workshops im Überblick

    Zukunft auf dem Teller - gesunde Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft

    Was: Es werden Unterrichtsmethoden und -materialien für die 1. bis 8. Klasse zum Thema ökologische Landwirtschaft und gesunde Ernährung vorgestellt.
    Wer: Umweltinstitut München e.V.
    Wann: 10:00 Uhr und 11:00 Uhr, 20 Teilnehmer*innen
    Für wen: Multiplikator*innen

    Kooperation & Netzwerke: Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen voranbringen

    Was: Was brauchen Schulen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Klimaschutzbildung und Globales Lernen umzusetzen? Lernen Sie Beispiele kennen, wie man BNE und Globales Lernen an den Schulen verankern kann und wie eine gute Vernetzung gelingen kann.
    Wer: Ökoprojekt MobilSpiel e.V. für die Akteursplattform BNE zusammen mit 29++Klimaschutzbildung im Landkreis München
    Wann: 11 Uhr
    Für wen: Multiplikator*innen

    Beton conta Blumenwiese, Schulaußenlagen im Diskurs zwischen Architektentraum und Naturraum

    Was: Rundgang durchs Außengelände
    Wer: Lise-Meitner-Gymnasium Unterhaching
    Wann: 11 Uhr
    Für wen: Multiplikator*innen und ältere Schüler*innen

    Escape Room Nachhaltigkeit

    Wer: Jugendsiedlung Hochland, Umweltstation Königsdorf,
    Wann: 10.00-11:00 Uhr Escape Quest mit 10 Teilnehmer*innen; 11:00-11:30 Führung mit 15 Teilnehmer*innen; 11:30-12:00 Führung mit 15 Teilnehmer*innen; 12:00-13:00 Uhr Escape Quest mit 10 Teilnehmer*innen
    Für wen: Schüler*innen und Multiplikator*innen

    Radlkino

    Wer: 29++ Klimabildung, Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck, Kreisjugendring München-Land
    Wann: 10:00-11:00 Uhr und 11:00-12:00 Uhr
    Für wen: Schüler*innen und Multiplikator*innen

    Wie viel ist genug?

    Was: Wir shoppen, wir verreisen, wir wollen haben… Und welche Auswirkungen hat unser ständiger „Hunger nach mehr“ auf die anderen 7,7 Milliarden Menschen und die Umwelt? Gemeinsam begeben wir uns auf eine spielerische Gedankenreise und überlegen, wovon wir uns leicht trennen können. Außerdem erfahren wir bei einer Variante des Weltverteilungsspieles wer auf der Welt eigentlich zu den Reichen gehört und überlegen welche Verantwortung sich daraus ergeben könnte.
    Wer: Münchner Umwelt-Zentrum e.V.
    Wann: 10:00 Uhr und 11:00 Uhr, 30 Teilnehmer*innen
    Für wen: Multiplikator*innen

Erster offizieller Einsatz des Klimabus

Zwischen 9 und 13 Uhr wurde an 22 Infoständen und in sechs Workshops vorgestellt, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Schule und Jugendarbeit bereits für den Klimaschutz und für Nachhaltigkeit tun. So konnten beispielsweise beim Stand des Naturerlebniszentrums und der 29++ Klimaschutzbildung die Mädchen und Jungen beim Energierad durch eigenes Strampeln herausfinden, wie anstrengend es ist und wie viel Energie es benötigt, um Wasser nur um 1°C zu erwärmen – das Ergebnis: ein neues Gespür für Energie und den Umgang damit. Am Glücksrad wurden Quizfragen zum Thema Energie und Klimaschutz beantwortet. Mit den Energiewürfeln konnten die Kids raten und dann gleich selbst checken, welches Gerät im Haushalt wie viel Strom verbraucht, mit überraschenden Ergebnissen. Alles was an beiden Ständen ausprobiert werden konnte, wurde mit dem neuen Klimabus an Ort und Stelle gebracht – es war der erste Einsatz des „E-Mobils“, die Schulnote dafür: 1 mit Stern.

Außerdem wurden praktische Projekte rund um Energie, Mobilität, Ernährung, Müll, Konsum, Fair Trade, Biodiversität, Schulgarten, Globale Zusammenhänge, Schulimkerei und GemüseAckerdemie im Landkreis sowie Umweltschulen präsentiert. Dabei konnten sich Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis auch Ideen für ein eigenes Klimaschutzprojekt holen, dafür auch im kommenden Jahr wieder bis zu 2000 Euro Fördermittel bei „Klimaretter*innen gesucht!“ beantragen und somit selbst was für den Klimaschutz tun.

Film-Clips wurden prämiert

Foto: Christian Willner

An diesem Tag wurden auch alle Clips der Film-Mitmach-Aktion „Film ab für Planet A“ gezeigt – die Energie dafür wurde natürlich mit dem Radlkino erstrampelt. Beide Projekt wurden zu 70 Prozent vom Bayerischen Umweltministerium gefördert.

43 Teilnehmer*innen hatten in sieben Teams die gleiche Anzahl an Kurzfilmen eingesandt. Unter allen wurden drei hochwertige Preise verlost: Im Film „Dead Future“ geht’s um eine Zeitreise aus der Vergangenheit in die Zukunft und zurück in die Gegenwart, um mit den gewonnenen Erkenntnissen „die Welt zu retten“ – dieser wurde mit dem 1. Preis, der Teilnahme am Filmworkshop-Wochenende 2020 prämiert.

Für den Clip „Klimafreundlich leben im Stamm Columbus“, der Tipps und Anregungen für einen klimafreundlichen Alltag gibt, wurde als 2. Preis ein Tag mit dem Radlkino übergeben, um den Film in einer eigenen Veranstaltung zu zeigen. Und für den Streifen „Alltagstipps zum Klimaschutz“ bekamen die Akteur*innen als 3. Preis einen Thementag mit einem Angebot aus der 29++ Klimaschutzbildung zum Thema Energie, beispielsweise Kochen mit der Sonne, geschenkt.

Alle Filme werden im Monopol-Kino München als Trailer vor einem Hauptfilm gezeigt. Der Termin wird noch veröffentlicht.

 

„Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz - Neue Methoden der Klimabildung“

 

Die Erde hat Fieber! Seit der Industrialisierung erwärmt sich die Atmosphäre unseres Heimaplaneten. Mittlerweile sind die Auswirkungen des Klimawandels überall auf der Erde spürbar und daher haben sich 193 Staaten beim Klimagipfel in Paris 2015 verpflichtet, die Erderwärmung unter zwei Grad zu begrenzen. In der 2016 beschlossenen Agenda 2030 der Vereinten Nationen wird Bildung als zentraler Schlüssel für den gesellschaftlichen Wandel für eine nachhaltige Entwicklung benannt.

Im Rahmen der Klima.Energie.Initiative.29++ hatte das Naturerlebniszentrum Pullach, das zugleich der Partner für Bayern in der bundesweiten Initiative „16 Bildungszentren Klimaschutz“ ist, in Kooperation mit der ANU Bayern e.V. und dem Pädagogischen Institut der Stadt München deshalb zur Klimabildungs-Tagung „Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz“ am 27. und 28. November 2018 auf die Burg Schwaneck eingeladen.

65 Teilnehmer_innen, Mitarbeiter_innen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Multiplikator_innen der Klima- und Umweltbildung / Bildung für nachhaltige Entwicklung in Umweltstationen, Schulen und Kommunen aus ganz Bayern befassten sich mit dem hochaktuellen Thema und erfolgreichen Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis.

Die Tagung hat gezeigt, wie wir mit spannenden Bildungsangeboten Kindern und Jugendlichen neue Räume eröffnen können, am Klimaschutz zu partizipieren, mit neuen Alltagspraktiken zu experimentieren, bestehende Denkmuster zu hinterfragen, nachhaltig zu denken, zu entscheiden und zu handeln. Ein wesentliches Ziel der Tagung war auch, das „Wir-Gefühl“ zwischen den unterschiedlichen Akteur_innen der Klimaschutzbildung zu stärken.

Im Tagungsflyer sind Ausschreibung und Programm der Tagung nachzulesen.

Zu Beginn der Tagung am 27. November wurde im Schneetreiben die neue Klimainstallation an der Burg Schwaneck, ein philosophischer Begegnungsraum feierlich eröffnet. Der Ort soll inspirieren, sich mit aktuellen Fragen rund um ein gutes klimafreundliches Leben zu befassen.

Dienstag, 27. November

Nach der Tagungseröffnung durch die Organisatorinnen Anke Schlehufer und Christina Müller vom Kreisjugendring München-Land, begrüßte Susanna Tausendfreund als stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin von Pullach: „Es ist wichtig, dass Kinder so früh wie möglich die Natur entdecken können. So begreifen sie schon als junge Menschen die großen Zusammenhänge und worum es beim Umwelt- und Klimaschutz geht.“

Marion Loewenfeld, langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung, Landesverband Bayern e.V., ANU Bayern e.V., rief in ihrem Grußwort die Multiplikator_innen auf, sich für einen effektiven Klimaschutz und die sozial-ökologische Transformation auf allen Ebenen einzusetzen und die Jugend als „change agents“ zu stärken und zu befähigen. Denn unsere Herausforderung beim Klimawandel ist es, die Existenzgrundlagen der heutigen und der künftigen Generationen durch enkeltaugliches Leben, Wirtschaften und Handeln zu sichern.

Grußwort Marion Loewenfeld (PDF)

Anke Schlehufer aktivierte die Tagungsgäste durch die Großgruppenmethode „Chaosinterview“ miteinander in Kontakt zu treten und sich mit Fragen z.B. „Was ist ein gutes Klima?“ auseinanderzusetzen.

Ergebnisse Impulsfragen Chaosinterview gutes Klima (PDF)

Der Impulsvortrag „Neue Narrative für ein gutes Zukunftsklima“ von Dr. Joachim Borner vom Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung GmbH in Berlin überzeugte die Anwesenden von der Bedeutung neuer hoffnungsvoller Geschichten und transformativer Denkmuster für eine gelungen Klimabildungsarbeit.  

Präsentation Dr. Joachim Borner „Neue Narrative für ein gutes Zukunftsklima“

Am Nachmittag fanden drei unterschiedliche Praxisworkshops rund um das Thema statt.

Workshop 1

Im Workshop „Klimaschutz im Alltag – Dilemma zwischen Wissen und Wollen?“ von Annika Wachten von OroVerde – Die Tropenwaldstiftung in Bonn, reflektierten die Teilnehmer_innen zunächst die persönliche Bedeutung des Klimawandels und befassten sich mit Erkenntnissen aus der Umweltpsychologie und Umweltkommunikation. Daraus wurden Konsequenzen für die eigene Klimabildungspraxis erarbeitet.

Präsentation Annika Wachten (PDF)

Workshop 2

Rolf Behringer (ganz rechts im Bild) von Solare Zukunft e.V. in Freiburg stellt das Radlkino und weitere solare Bauprojekte mit der Zielgruppe Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor. Nachdem die Teilnehmer_innen die Technik kennengelernt haben, durften sie selbst Hand und Beine anlegen, um den Strom für Beamer und Sound mit den bereitstehenden Fahrrädern aus eigener Körperkraft zu produzieren.  

Präsentation Rolf Behringer zum Radlkino (PDF)

Workshop 3

Für den dritten Workshop verwandelten Dagmar Behrends und Ghazala Chaudhri von Museum im Koffer e.V. Nürnberg den großen Rittersaal der Burg Schwaneck in eine faszinierende Klimaexperimentier- und Mitmachwerkstatt für Kinder, Jugendliche und Klimafreunde. Die Tagungsteilnehmer_innen konnten an den verschiedenen Stationen bewährte und ausleihbare Materialien für ihre Klimabildungspraxis erproben. 

Präsentation Dagmar Behrends (PDF)

Nach dem Abendessen hatten die Tagungsteilnehmer_innen die Möglichkeit am praxisbewährten Planspiel „Klimasiedler“ teilzunehmen, das Tatjana Strobl und Tanja Wassmann, Referentinnen im Naturerlebniszentrum an der Burg Schwaneck leiteten.  

Zusammenfassung Planspiel Klimasiedler – Tatjana Strobl (PDF)

Mittwoch, 28. November

Nadine Kaufmann von Konzeptwerk neue Ökonomie e.V. in Leipzig zeigte in ihrem Impulsvortrag die Notwendigkeit von „Transformativem Denken für ein neues Klima“ auf.

Präsentation Transformatives Denken für ein neues Klima – Nadine Kaufmann (PDF)

Am Vormittag fanden drei unterschiedliche Praxisworkshops rund um das Thema statt.

Workshop 1

Im Methodenworkshop zu transformativem Denken für ein neues Klima von Nadine Kaufmann erprobten die Teilnehmer_innen Methoden für die Klimabildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich mit Alternativen zum klimazerstörenden Wachstumsmythos unserer globalisierten Wirtschaft befassen.

Zusammenfassung Kriterien von Methoden – Nadine Kaufmann (PDF)

Literaturempfehlungen Transformative Bildung & Postwachstum - Nadine Kaufmann (PDF)

Workshop 2

Der Workshop „Politisch aktiv: Selbstorganisierte Klimacamps“ von Jan Schulz, Commit e.V. München, befasste sich mit den Merkmalen und Zielen von politisch wirksamen Aktionen zum Thema Klimagerechtigkeit am Beispiel selbstorganisierter Klimacamps.

Präsentation Jan Schulz Politisch aktiv - Selbstorganisierte Klimacamps (PDF)

Workshop 3

Im Workshop „Junge Klimapioniere und interaktive Klimakonferenzen“ stellte Dirk Kolberg von myclimate, Deutschland die Arbeit der Stiftung myclimate vor und erklärte wie CO2 kompensiert werden kann. Die Teilnehmer erlebten eine interaktive Klimakonferenz.

Präsentation myclimate - Dirk Kolberg (PDF)

Zusammenfassung myclimate Klimakonferenz Simulation – Dirk Kohlberg (PDF)

Zusammenfassung Energie_und_Klimapioniere - Dirk Kohlberg (PDF)

Das Thema des letzten Nachmittags widmete sich der gesellschaftspolitischen Verankerung  der Klimabildung für Kinder und Jugendliche, zunächst in Kurzvorträgen und dann in einem moderierten Gespräch mit Expert_innen.

Kurzvortrag 1

Die Ergebnisse aus dem Projekt „BildungKlimaPlus“ vom Netzwerk 16 Bildungszentren Klimaschutz stellte Julia Stefaniak (in den Bildern oben links) vom NaturGut Ophoven vor.

Präsentation 16 Bildungszentren - Julia Stefaniak (PDF)

Foto: Marion Loewenfeld

Kurzvortrag 2

Anschließend informierte Dr. Christian Wolf Leiter des Sachgebiets Energie und Klimaschutz vom Landratsamt München die Tagungsteilnehmer über die 29++ Klima. Energie. Initiative. Ihr Ziel ist es, durch alltagstaugliche, einfach umzusetzende Maßnahmen, bewusstseinsbildende Öffentlichkeitsarbeit und gezielte Projektförderungen den Klimaschutz und die Energiewende vor Ort nachhaltig voranzutreiben“.

Präsentation 29++ Klima. Energie. Initiative - Christian Wolf (PDF)

Kurzvortrag 3

Edwin Busl vom Ernst-Mach-Gymnasium in Haar zeigte wie sich Klimabildung in der Schule langfristig verankern lässt.

Präsentation Edwin Busl (PDF)

Im anschließenden von Anke Schlehufer moderierten Fishbowl-Gespräch diskutierten Jan Schulz, Dr. Christian Wolf, Edwin Busl, Marion Loewenfeld mit Tagungsteilnehmer_innen, wie Klimabildung wirksamer gestaltet und dauerhafter gesellschaftspolitisch verankert werden kann.

Zusammenfassung Fishbowl-Gespräch (PDF)

Anke Schlehufer (r.) im Gespräch mit Marion Loewenfeld und Edwin Busl

Abschluss und Fazit

Anke Schlehufer lud die Tagungsteilnehmer_innen zur gemeinsamen Reflektion ein. Auf die Frage „Was nimmst du von der Tagung mit?“ wurde z.B. folgendes geantwortet: „Wir haben viele Handlungsmöglichkeiten, wenn wir uns alle zusammenschließen!“

Das gemeinsame Fazit der Tagung lautet:  „Klimabildung muss Gesellschaftsübergreifend gedacht werden. Wenn jeder in dem Bereich in dem er tätig ist, sein Bestes gibt und an den Strukturen arbeitet und damit sozialer, ökologischer und nachhaltiger agiert, dann hat die Erde eine Zukunft. Es ist wichtig, bei den Kindern und Jugendlichen anzufangen, denn es ist ihre Zukunft und sie sind die Zukunft!“

Literatur, Film und Linkliste (PDF)

Eindrücke der Tagung

Bürgermeisterin S. Tausendfreund
Chaosinterview zu Klimafragen
Impulsvortrag Dr. Joachim Borner
Strampeln zum Filme schauen hält fit
Klimaexperimentier- werkstatt mit D. Behrends
Transformationsworkshop mit Nadine Kaufmann