17.01.2018

Klimaschutz-Fahrplan für 2018

Die Bundesrepublik war zu Gast in Leverkusen, darunter auch das Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck. Bei einer Strategie-Tagung auf dem NaturGut Ophoven berieten die Leitungen von 16 außerschulischen Bildungszentren am 16. und 17.01.2018, wie sie mehr für den Klimaschutz tun können. Pro Bundesland war ein Bildungszentrum mit Vorbildcharakter vertreten. Bei dem Treffen ging es unter anderem um die Ermittlung des CO2-Ausstoßes der Einrichtungen und um Chancen zur Reduktion von CO2-Emissionen.


Im letzten Jahr 2017 haben sich 16 Bildungszentren zu einem bundesweiten Netzwerk zusammengeschlossen, unter der Leitung vom NaturGut Ophoven. Die Bildungszentren verfolgen ein wichtiges gemeinsames Ziel: nicht nur die Bevölkerung in Sachen Klimaschutz weiterzubilden, sondern auch selber Vorbild beim Klimaschutz zu werden.

Bernhard Marewski, Bürgermeister der Stadt Leverkusen: „Das Projekt zeigt anschaulich, wie Klimabildung vor Ort effektiv und nachhaltig verankert werden kann. Ich bin beeindruckt von den Fortschritten. Denn genau darum muss es in Deutschland jetzt gehen, also um die lokale Umsetzung von politischen Beschlüssen, wie die des Pariser Klimaabkommens.“

Viele der Bildungseinrichtungen haben bereits ihre pädagogischen Programme weiterentwickelt und die Themen Klimawandel und Klimaschutz stärker integriert. Zum Beispiel wurde im Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck das Schulklassenprogramm zum Lebensraum Wald um Experimente und Spiele zum Klimawandel ergänzt. In der Auwaldstation Leipzig findet ab sofort ein Wettbewerb „Die klimafreundliche Brotdose“ für alle Schulklassen statt. Das Ökowerk Berlin hat Kindergeburtstage mit Klimabezug neu ins Programm aufgenommen. Im Haus des Waldes in Sachsen-Anhalt lernen Kinder und Jugendliche neuerdings über nachhaltige Forstwirtschaft hinaus den Zusammenhang von Klimawandel und Borkenkäfer-“Alarm“ kennen.

Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven und des Projekts: „Die Tagung zeigt auf, wie ganz unterschiedliche Bildungseinrichtungen, z.B. Volkshochschulen, Jugendherbergen, Museen und Umweltzentren, ihr großes Potential der Bildung für Klimaschutz noch mehr nutzen können. Die heutige Tagung ist auch in anderer Hinsicht ein voller Erfolg, sie hat die 16 Bildungszentren-Klimaschutz als Netzwerk weiter zusammenwachsen lassen und so viel kreatives Potential freigesetzt.“

Das Projekt „BildungKlima-plus“ wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI).

Weitere Infos: www.16bildungszentrenklimaschutz.de