Umweltbildung trägt Früchte

Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck beteiligt sich an bayernweiter Aktion. Symbolische Baumpflanzung mit Pullacher Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund...

„Unsere konstruktiven Lösungsvorschläge, wie Menschen trotz Pandemieauswirkungen Nachhaltigkeit erleben und erlernen könnten, erfahren nicht immer die gebührende Aufmerksamkeit“, stellt Anke Schlehufer, Leiterin des Naturerlebniszentrums Burg Schwaneck fest.

Umso glücklicher ist sie, dass Susanna Tausendfreund die bayernweite Aktion „Umweltbildung trägt Früchte“ unterstützt. „Ich finde es toll, dass neben dem Naturerlebniszentrum als anerkannter Umweltstation 40 weitere Teilnehmer auf das Potential dieses wichtigen Bildungssektors außerhalb der Schule aufmerksam machen“, sagt die Pullacher Bürgermeisterin beim Vor-Ort-Termin auf dem Gelände des Bildungszentrums Burg Schwaneck: „In den hiesigen Schulen gibt es schon seit längerem Umwelt-Praxisseminare und die Projekte in unseren Schulgärten sind eine gute Ergänzung.“

Denn die Umweltbildung in Bayern kann professionell Wesentliches dazu beitragen, Menschen zu stärken, um gesund und lösungsorientiert die gemeinsame Zukunft auch in Krisenzeiten mitzugestalten. „Auch dank der langjährigen Förderung durch das Umweltministerium bieten wir viele wertvolle Bildungsangebote der Naturerfahrung und Bildung für nachhaltige Entwicklung draußen im Freien an, in sicherem Abstand zueinander, die die pandemiegestressten Schulen und Eltern sehr hilfreich entlasten könnten“, ergänzt Anke Schlehufer.

Zusammen mit ihr und Susanna Tausendfreund pflanzten deshalb am Freitag, den 21. Mai 2021 Andreas Bedacht (Leiter Bildungszentrum Burg Schwaneck) und Marcus Fink (Geschäftsführer des Trägers Kreisjugendring München-Land) zwei Birnbäume. Sie sollen im Sinne von „Umweltbildung trägt Früchte“ stehen, ebenso wie die Kacheln mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die gleichzeitig am Zaun des Bildungszentrums angebracht wurden.

„Diese und die bayernweite gemeinsame Aktion stehen symbolisch dafür, dass die Umweltbildung in Bayern sich auch in Krisenzeiten aktiv und konkret vor Ort für eine lebenswerte Zukunft im Sinne der Agenda 2030 der vereinten Nationen engagiert. Der Kreisjugendring unterstützt dies mit dem aktuellen Organisationsentwicklungsprozess ‚KJR Vision 2030‘“, sagt Marcus Fink und Andreas Bedacht ergänzt: „Sie ermöglicht eine hochwertige, gesundheitsfördernde Bildung für alle und fördert das Bewusstsein für globale systemische Zusammenhänge zwischen den 17 Nachhaltigkeitszielen wie z.B. den Erhalt von Biodiversität, Klimaschutz, nachhaltige Lebensstile und globale Gerechtigkeit. Kinder und Jugendliche möchten wieder raus aus ihren vier Wänden, sich bewegen, Freunde treffen und die Umgebung zurückerobern – unsere Bildungsangebote im Sinne der SDG´s helfen dabei, die Neugier der jungen Entdecker*innen zu fördern."