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Naturbotschaften für eine lebenswerte Zukunft

Natur und (neue) Medien sind für Kinder und Jugendliche zwei unterschiedliche Zugänge, mit denen sie sich die Welt erschließen. Unser 2-jähriges Projekt befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen Natur- und Medienerfahrung und lotet Potenziale und Chancen beider Zugänge für ein gesundes und zukunftsorientiertes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen aus. Wie können Kinder und Jugendliche sich selbst als Teil der lebendigen Natur erleben und wesentliche Naturzusammenhänge verstehen und zugleich die neuen Medien so nutzen lernen, dass sie wesentliche Kompetenzen für die Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft entwickeln?

Während unserer zweijährigen Projektarbeit mit Jugendlichen und Multiplikator_innen haben wir verschiedene Zugänge ausprobiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Download: Übersicht Veranstaltungen Projekt 2014-15 (PDF)

Projektbausteine 2015

Tagung Natur 2.0 - Natur & Medien

Tagung Natur 2.0 vom 28. bis 29. April 2015 auf Burg Schwaneck: In Impulsvorträgen, moderierten Diskussionen, Workshops und Foren wurden an beiden Tagen verschiedene Ansätze der Natur- und Medienbildung vorgestellt, die Impulse für eine zukunftsorientierte Kinder und Jugendarbeit im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung gaben.

[Dokumentation der Tagung Natur 2.0]

Buchprojekt Wasserbegegnungen

Im Juni 2015 haben drei 4. Klassen der Grundschule Pullach in Zusammenarbeit mit dem Buchkinder München e.V. jeweils eine Woche den Lebensraum Wasser erlebt und ihre persönlichen Naturbotschaften in selbstgedruckten Büchern veröffentlicht.

[Bericht von Mareike Melain]

Spuren im Isartal

Die 7. Klasse der Josef-Breher-Mittelschule Pullach war Ende Juni 2015 eine Woche lang mit Fotoapparat, Smartphone und Tablets in der Pullacher Wildnis unterwegs und hat sich mit dem Konflikt zwischen Naturschutz und Naturnutzung im Isartal befasst. Beim Schulfest präsentierten sie stolz ihre Projektergebnisse.

Handy international

Ende Juli 2015 werden am Gymnasium Kirchheim Projekttage rund um das Thema Green IT stattfinden. Schüler_innen der 8. Klasse werden sich mit den ökologischen und sozialen Belastungen befassen, die mit elektronischen Medien einhergehen und Empfehlungen für Verbraucher_innen erarbeiten.

[Bericht von Mareike Melain]

Projektbausteine 2014

Naturbotschaften-Collagen

Bei einer Referentenklausur am 5. April 2014 stimmten sich ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen aus dem Naturerlebniszentrum mit einer freier Naturerfahrung und einem Workshop zum Erstellen von Kollagen auf das neue Projektthema ein.

Naturbotschaften aus dem Regenwald

Zum Thema „Naturbotschaften aus dem Regenwald“ arbeiteten 120 Schüler_innen des Gymnasiums Kirchheim an zwei Projektvormittagen der Fachschaft Geographie im Juli 2014. In verschiedenen Workshops setzten sie sich mit dem Lebensraum Regenwald und seiner Gefährdung auseinander und setzen ihre Erkenntnisse mit unterschiedlichen Medien künstlerisch um.

[Bericht mit Fotos Naturbotschaften aus dem Regenwald Gymn. Kirchheim]

[Link: Film Regenwald]

Zwei sechste Klassen der Realschule Neubiberg verbrachten im Juli 2014 unter dem Motto „Natur erfahren mit und ohne Medien“ zwei Tage im Hochlandlager in Königsdorf. Sie erlebten die Natur mit allen Sinnen und machten sich dann z.B. mit Bestimmungs Apps auf dem iPhone auf den Weg die Umwelt des Zeltplatzes zu erforschen oder ihr Verhältnis zur Natur in einem kleinen Film darzustellen.

[Bericht mit Fotos Abschlussfahrt Naturbotschaften RS Neubiberg]

Fortbildungen

Bei der Fortbildung „Natur und Medien kreativ verbinden“ im Oktober 2014 lernten ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter_innen der Jugendarbeit in einer partizipativ angelegten Experimentierwerkstatt rund um das Thema „Natur und Mensch“ an drei Tagen Grundlagen der Naturfotographie und der Herstellung von kleinen Spots mit der Freeware Movie Maker.

[Link: Ergebnisse der Fortbildung " Natur und Medien kreativ verbinden" (4 Filme)]

Die beiden Fortbildungen „Wildnispädagogik“ sowie „Erlebnispädagogik und Naturerleben“ im Sommer 2014 und 2015 ermöglichten den teilnehmenden Pädagog_innen  3 Tage intensiv und „OFFline“ in die lebendige Welt der Natur einzutauchen. Im Gegensatz zur Welt der Medien, die die sinnlich körperliche Erfahrung auf das Sehen und Hören menschlich konstruierter Welten reduziert, können wir uns in und mit der Natur leiblich, sinnlich, emotional in unserem ganzen Menschsein erfahren und uns wieder eingebunden fühlen in das lebendige Netz des Lebens.  Durch ein dichtes Reflexionsgespräch mit der Methode „Philosophieren mit Kindern“ sowie mit naturkünstlerischen Methoden wurden wesentliche Erfahrungen reflektiert, in „Botschaften“ verdichtet und zum  Ausdruck gebracht. So können Erkenntnisse ins Alltagsleben integriert werden.